Wir können nur behandeln, was wir sehen!

Bei den ersten Schritten einer endodontischen Behandlung müssen die Zugänge zu den Hauptwurzelkanalsystemen dargestellt werden. Die einzelnen Zugänge sind manchmal recht schwierig zu finden, sehr oft sind einzelne Zugänge stark „verkalkt“ oder zweigen erst nach einigen Millimetern von anderen Hauptkanälen ab. Erst die genaue Kenntnis anatomischer Variationen, sowie die Ausleuchtung und Vergrößerung durch ein Operationsmikroskop oder Dentalmikroskop ermöglichen ein präzises und damit erfolgversprechendes Arbeiten. Nur bei einer vollständigen Reinigung und Desinfektion kann von einer langfristig erfolgreichen endodontischen Therapie ausgegangen werden.

Durch den Einsatz des Operationsmikroskops (OPM) lassen sich die Zahnstrukturen besser darstellen. Viele Details des komplexen Wurzelkanalsystems können vor und während der Aufbereitung dadurch erst richtig erkannt und demnach überhaupt erst erfolgreich behandelt werden! Eine optimale Ausleuchtung des Zahninneren ist im Regelfall ohne ein OPM kaum zu erreichen.

Die Behandlung mit Hilfe des Operationsmikroskops ist fast die gesamte Zeit möglich und sinnvoll. Jeder einzelne Arbeitsschritt kann so gezielt durchgeführt und direkt überprüft werden. Darüber hinaus ist ein für die Augen und den Rücken entspanntes Arbeiten möglich.

 

OPM in Aktion

Das Operationsmikroskop »Universa« (Möller-Wedel, Bild oben) ist mit einer digitalen Kamera und einem zweiten Einblick für die Assistenz ausgestattet. Durch die visuelle Einbindung wird eine weitere Verbesserung der Behandlungsqualität ermöglicht.
Ausgerüstet mit digitaler Videokamera und eingebundenem Monitor wird eine qualitativ hochwertige Dokumentation ermöglicht.